Chat statt Menü? Der eingebaute Chat im Shop

Wir waren alle schon mal da: wer neu in einem Shop ist oder selten online bestellt, braucht manchmal ein paar Klicks mehr bis er oder sie weiß, wo was zu finden ist. Da muss man manchmal schon etwas Geduld aufbringen…

Genau hier kommt der Chatbot „Grille“ ins Spiel. Das integrierte Chatfenster im Shop hilft dabei, Produkte schneller zu finden oder sich im Sortiment und auf der Website allgemein zu orientieren.

Beim Anwendertreffen gab es schon eine kurze Demo. Hier kommen nun noch ein paar weitere Informationen dazu, nämlich:

  • wobei der Chatbot „Grille“ hilfreich ist
  • wo die Grenzen liegen
  • und wie die Chat-Funktion im Shop aktiviert wird.

Wie funktioniert der Chatbot ?

Technisch arbeitet der Chatbot mit dem vorhandenen Sortiment des Shops. Wenn ein Kunde zum Beispiel fragt „Habt ihr Hafermilch?“ oder „Was für Sonderangebote gibt es?“, beziehen sich die Antworten auf die tatsächlich verfügbare Produkte im aktuellen Angebot. Auch bei Fragen zum Hofladen oder zum Betrieb hilft der Chat weiter – genauso, wenn man im Shop etwas nicht findet (z.B. „Wo finde ich die Abokisten?“) oder nicht weiß, wo man eine Einstellung ändern kann (z.B. „Wie ändere ich meine Adresse?“).

Die Chat-Funktion kann direkt im Admin-Bereich des Shops eingeschaltet werden. So geht es:

  1. Im Shop-Admin den Bereich Einstellungen öffnen
  2. Dort den Punkt „2. KI-Chat“ auswählen
  3. Die Funktion aktivieren (unter 1. Chat-Funktionalität)
  4. Chat personalisieren (Punkte 2.-6.) – „Grille“ ist nur unser Arbeitsname 😉
  5. Änderungen speichern

Nach der Aktivierung erscheint das Chat-Fenster automatisch im Shop-Interface für Kunden (egal ob diese angemeldet sind oder nicht).

Der Assistent lässt sich leicht für den jeweiligen Betrieb personalisieren. Name, Begrüßungstext, Verhalten oder bestimmtem Wissen zum Shop können unter den Punkten 2-6. hinterlegt werden. Neben der Wissensbasis lohnt es sich auch, die Hilfeseiten (unter Einstellungen > 7. Hilfeseiten) zu aktualisieren, da diese auch für die Beantwortung von Fragen, vor allem zum Shop, verwendet werden.

Was funktioniert gut – und was geht (noch) nicht?

In der Praxis hilft der Chatbot vor allem bei drei Dingen: Produkte finden, durch den Shop navigieren und Infos über den Shop oder den Betrieb bekommen. Besonders für neue oder unerfahrene Nutzer ist das ein niedrigschwelliger Einstieg. Der Chat funktioniert übrigens auch ausserhalb des Shops – eine Anleitung zum Einbau folgt in den nächsten Entwickler-News.

Wichtig ist aber: Der Chat ist kein Bestellassistent. Es werden keine Produkte automatisch in den Warenkorb gelegt und Bestellungen per Chat abgeschickt. Das machen Kunden weiterhin selbst. Wenn eine komplette Bestellung aus dem Shop-Sortiment im Chat erfolgen soll, gibt es dafür eine andere Lösung – den Esst-Bio Shop Buddy.

Probiert’s aus!

Die klassische Shop-Navigation bleibt weiterhin wichtig und funktioniert nach wie vor. In Zeiten von ChatGPT & Co verschieben sich aber die Erwartungen an Online Shops und die Art und Weise wie sie genutzt werden immer mehr. Und es gibt online immer mehr Möglichkeiten, Fragen per Chats zu stellen statt Menüs zu durchsuchen. Für Shops mit großen Sortimenten oder Kundenstamm kann ein Chat-Navigator deshalb eine kleine, aber hilfreiche Erweiterung sein.

Vermutlich werden wir zu Beginn des nächsten Jahres einen kleinen Modulbetrag dafür berechnen. Bis dahin: kostenfrei aisprobieren!

Die Chat-Verläufe könnt ihr übrigens im Adminbereich auswerten. Benutzer können den Verlauf selber löschen, aber auch für Euch und uns zur Kontrolle markieren. Wir sind schon gespannt, nicht nur über die typischen Missverständnisse beim Chat mit einer KI, sondern auch über kreative Fragen und Ideen – also Eure Rückmeldungen!

WordPress-Plugins

Natürlich kann man den Shop schon immer in WordPress einbetten – weil es so einfach ist, braucht es da eigentlich kein Plugin…aber man kann eines verwenden ;-). Installiere das Plugin (Link ganz unten), dann wird der Platzhalter

[wo_oo_shop] 

mit dem Standard-Shop ersetzt. Vorher musst Du in den Einstellungen noch den Systemnamen eintragen.

Desweiteren gibt es zwei Plugins, welche vielleicht für Euch (sofern ihr WordPress verwendet) von Nutzen sein können.

Ökobox-Online Proxy

Mit diesem proxy kann man Zugriffe auf Webseiten oder Artikelinfos, die eigentlich von unserem Server kommen unter der eigenen Domain verstecken.

Das können einzelne Dateien sein, die Du im Adminbereich des Shops hinterlegt hast, aber selbst der gesamte Shop kann auf diese Weise umgeleitet werden.

SEO Produkt-Listing

Unser Standard-Shop ist nicht optimal für eine Maschine auszulesen, also z.B. die Crawler der Suchmaschinen oder auch die neuen KI Agenten haben es da eher schwer. Wir haben den Standard-Shop halt mal für Menschen gebaut 😉

Um den Maschinen aber wenigstens etwas sinnvolles Futter zu geben, haben wir dieses Plugin gebaut, was eine einfache Darstellung des (aktuellen) Angebots aus den Shop Daten ermöglicht. Am Besten irgendwo am Ende der Seite, etwa als Link „unser Angebot im Überblick“ einblenden. Die Links führen dann zum echten Shop. Vielleicht ist es auch sinnvoll, den Link in der Sitemap oder der .llms.txt einzutragen.

Füge diesen Platzhalter in eine Seite oder einen Blockartikel ein:

[oo_product_listing]

Einstellungen gibts da nicht viele zu machen: anhand des Systemnamens findet das Plugin alles weitere. Ggf. solltet Ihr die Einstellungen für Suchmaschinen im Admin-Bereich kontrollieren (Einstellungen->Suchmaschinen). Die Daten werden entsprechend dieser Angaben auch automatisch aktualisiert.

Per CSS kann man die Darstellung anpassen, wir haben verschiedene Variable dafür vorbereitet.

Zum Installieren lädst Du das Plugin herunter und dann im Plugin-Bereich deines CMS wieder hoch. Nach der Installlation findest Du die Einstellungen im Einstellungs-Bereich vom WordPress.

Hier könnt Ihr übrigens hier das Plugin sehen, den Link müsst Ihr aber von Hand (dann ohne Leerzeichen) eingeben: https: //pcg-team.eu/ naturgarten-schoenegge-produkte/ . Warum? Wenn wir das hier verlinken, denken die Suchmaschinen wir machen Werbung für Erhards Shop – und dafür wird man nach wie vor abgestraft.


Download oo_wp_proxy

Update 4/26: Produkt-Lister und Shop sind jetzt ein Plugin mit einer einheitlichen Konfiguration.

Hinzugekommen ist auch eine weiterer Platzhalter, um das Hauptmenü statisch darzustellen – das ergibt eine schneller Sichtbarkeit beim ersten neuladen der Seite.

(Lizenz: alle GPLv2)

Die Abokiste im Chat – Neues vom Esst-Bio Shop Buddy

Über den Esst-Bio Shop Buddy für ChatGPT haben wir schon letztes Jahr berichtet. Damals ging es vor allem darum, Abokisten und Bestellungen barrierefrei und einfacher zu erledigen. Daran hat sich nichts geändert, nur ist das Ganze inzwischen deutlich runder und ausführlicher geworden.

Als Anwender unseres Shopsystems schaltest Du die esst.bio-Nutzung im Adminbereich frei.

Was kann der Esst-Bio Shop Buddy?

Der Shop Buddy kennt die Liefertermine und Bestellschlüsse, weiß, welche Produkte es gibt, und hat im Blick, was gerade im Warenkorb liegt oder schon bestellt wurde. Man kann Lieferpausen eintragen oder ändern, Bestellungen abschicken, anpassen oder auch wieder stornieren und sich alte oder offene Bestellungen anzeigen lassen. Ein paar Funktionen kannst du in unserem Video entdecken:

Im Grunde macht der Shop Buddy genau das, wofür man sonst durch mehrere Seiten im Shop klicken würde, nur eben im Gespräch.

Wo kann ich den Esst-Bio Shop Buddy nutzen?

Bisher war der Shop Buddy nur über ChatGPT nutzbar. Neu möglich ist nun auch die Nutzung über Claude (vom Anbieter Anthropic) und Le Chat (vom französischen Anbieter Mistral). Dafür braucht ihr ein (kostenloses oder kostenpflichtiges) Konto beim jeweiligen Anbieter und ihr müsst den Shop Buddy einmal initial einbinden. Hier gibt es die Anleitungen dazu:

ChatGPT und Le Chat unterstützen auch Spracheingabe. Man kann also einfach sagen, was man möchte, und der Shop Buddy setzt es um. Falls das Tippen oder Lesen mühsam ist, oder z.B. auch, wenn man gerade unterwegs ist und schnell noch etwas prüfen oder ändern will.

Vom Chat zur Bestellung – wie funktioniert das?

Dafür sollten wir einmal ein paar Schritte zurückgehen. Im Chat reden wir mit sogenannten LLMs (Large Language Models), die zwar sehr schlau klingen, aber im Endeffekt nur Dinge wissen, mit denen sie auch trainiert wurden. Um also externes Wissen oder Zugriff auf externe Dienste zu bekommen, müssen deswegen Verknüpfungen zu diesen Diensten – wie unsere Shops – eingerichtet werden. Bei ChatGPT läuft das u.a. über sogenannte GPTs, bei Claude und Le Chat über MCP Konnektoren (MCP = Model Context Protocol, ein opensource Standardprotokoll für die Verknüpfung von KI-Anwendungen mit externen Systemen).

Wenn eine Frage im Chat gestellt wird, zum Beispiel nach verfügbaren Produkten oder Lieferterminen, wird diese Anfrage nicht direkt an das Shop-System weitergegeben. Stattdessen läuft sie über eine Art zentrale Verbindungsschicht. Diese Verbindung besteht aus dem MCP-Server und Esst.Bio. Zunächst nimmt der MCP-Server die Anfrage aus dem Chat entgegen und prüft, ob diese Anfrage grundsätzlich zulässig und korrekt ist. Anschließend erfolgt bei Esst.Bio die Authentifizierung und Freigabe für den Zugriff auf Shop-Daten. Danach erst erfolgt die konkrete Anfrage an die Shop-Systeme. Für die Authentifizierung muss sich der Kunde einmal auf unseren Esst.Bio-Systemen beim jeweiligen Betrieb mit seinen Login-Daten anmelden.

Der Chat selbst hat somit keinen direkten Zugriff auf die Daten im Shop und speichert sie auch nicht dauerhaft. So wird sichergestellt, dass die Kontrolle über die Daten beim Shop bleibt, der Chat nur sieht, was er sehen soll und keine sensiblen Informationen weitergegeben werden.

Fazit

Durch den Chat hat der angebundene Shop die Möglichkeit ein bisschen mehr als nur eine Website zu sein – der Shop Buddy kann persönlicher Berater, Verkäufer und Hilfe in einem sein. Ganz perfekt ist er natürlich nicht, aber meist ist ein kurzer Satz bequemer als die Navigation durch lange Menüs. Probiere es gern mal aus, z.B. mit „Ich brauche Schoki“ oder „Zeig mir welche Produkte es hier gibt“!

Shopvolution

Unser PCG-Team Logo soll ja bereits das Wachstum -von Pflanzen- repräsentieren. Das Muster ist auch erkennbar, wenn man die Entwicklung der Online-Shops ansieht. Auch 2025 gibt es wieder neue Versionen, die bei unseren Anwendern in Verwendung sind.

Das bedeutet: Jedem Anwender und jeder Anwenderin den Shop, der gut gefällt bzw. der am Besten zu den Ambitionen und dem Geschäftsmodell passt. Und jedem Kunden und jeder Kundin eine passende Variante für das bevorzugte Endgerät. Aus diesem Anspruch ist mittlerweile ein Strauß an Möglichkeiten entstanden.

Das letzte Schönegge-Modell war 2023 abgeschaltet worden – in 2025 wird es wohl dem Amperhof-Modell so gehen. Wenn Anfang ’26 auch der Grosshandelsshop auf das Standard-Modell (bzw. die API) umgezogen ist, werden nur noch Modelle auf der Straße sein, die die API verwenden – und damit ein einheitliches Funktions- und Programmiermodell.

Neos

In 2024 hat das 360ff Team die neue NEOS basierten Systeme ausgerollt. An der neuen Version wird immer noch gewerkelt, neben den speziellen Features des NEOS Systems (CMS und Rezepte) werden letzte Dinge unserer Basisfunktionalität nachgezogen. Auch eine passende App soll es geben.

Standard-Shop 2025

Auch der Standardshop hat ein Update erfahren, aktuell erfolgt der Rollout. Da die meisten der Standard-Shops aber individualisiert in die Webseiten eingebaut wurden, muss dies mit der Hilfe der beteiligten WebDesigner erfolgen.

ChatGPT

Vielleicht werden wir ja in absehbarer Zeit nur noch mit den Webseiten reden – oder unsere „Agent:innen“ tun dies. Bis dahin kann man das schon mal per ChatGPT und unserem Plugin dort ausprobieren.

Jens Winkler’s App und CMS

Jens hat seine App mit der Funktionalität CMS (Content-Management-System) ergänzt – damit kann man nun also ebenfalls seine Webseite auf einheitliche Weise steuern.

Sprich mit Deiner Abokiste!

Zum PCG Anwendertreffen im Januar haben wir unseren Anschluss an ChatGPT vorgestellt. Mittlerweile kannst Du nicht nur deine nächste Lieferung bearbeiten, sondern auch neu bestellen oder Lieferpausen eintragen oder ändern.

Übers Jahr möchten wir das GPT zu einem richtig guten Verkäufer werden lassen, der (noch bessere) Vorschläge machen kann, vielleicht mit Rezepten umgehen kann und auch das Abo managed.

Funktional ist schon allerhand möglich, der Bot kennt Liefertermine und Bestellschlüsse, die Produkte und ihre Eigenschaften natürlich sowie den Inhalt der anstehenden Lieferungen.

Um mit der Abokiste zu chatten, kannst man im GPT-Store nach esst-bio suchen. Bei einer ersten Frage wird der Bot nach dem Betrieb und dem Konto dort fragen – diese gesamte Anmeldung erfolgt auf unseren Systemen, also keine Sorge dass Kontodaten in fremde Hände gelangen. Der Zugang ist allerdings an ein Konto bei ChatGPT gebunden – ein solches ist also notwendig.

Als Betriebsname musst man/frau den sog. Systemnamen verwenden – den muss man den Kunden ggf. vorher mitteilen. Eine detaillierter Anleitung ist auch in der PCG-Hilfe zu finden. Hier ein Text zur Weitergabe an Kunden (den ihr natürlich gern anpassen dürft.

Pro-Tipp: Nach einer Einrichtung am PCG kannst man/frau sich die ChatGPT App installieren. Nun kannst frau in einem lockeren Gespräch mit der Abokiste sprechen. Eine echte Hilfe, sollte die Arbeit am Bildschirm schwerfallen (z.B. wegen Sehschwäche). Aber auch, wenn man auf der Heimfahrt im Stau steht und schnell nochmal die Wochenendeinkäufe durchgehen will! Oder frau gerade daran denkt, die Lieferpause für den anstehenden Urlaub durchzugeben.

Das ist eine Maschine, also habt ggf. auch mal etwas Nachsicht. Vielleicht macht Ihr aber lustige oder überraschende Erfahrungen. Die würden wir gern erfahren!

Neues im Shop in ’24

Hier mal wieder ein Update zu Neuentwicklungen, die ganz verschiedene Details im Shop verbessern. Das betrifft Anmeldeeinstellungen, Vorgabe-Mengen sowie die Abo-, Tour-, Pfand- und Rezeptverwaltung . Voilà.

Profileinstellungen

Nachdem im Januar die Einstellungen zur Kommunikation im Profilbereich überarbeitet wurden, ist nun auch die API nachgezogen.

Die Ansicht im Shop ist je nach eingestellten Optionen verschieden – so gibt es z.B. keine Spalte „Push“ wenn keine App angebunden ist. Im Beispiel-Bild hier ist auch die Zeile für die Zustell-Benachrichtigung nicht eingeblendet, wie man am rosa hinterlegtem Hinweis (für den Admin) sehen kann.

Ein neues Feld im configuration-Endpoint listet die aktuellen relevanten Einstellungen auf. Das User-Objekt wiederum enthält die für den aktuellen Nutzer aktiven Optionen.

Vorgabe-Menge

Bisher wurde die Vorgabe-Menge eines Artikels nur zur Anwendung, wenn man einen Artikel aus einem Ticker-Fenster oder einer Landingpage in den Warenkorb gepackt hat, also dann wenn es keine weitere Mengenauswahl gab. Nun wird die Vorgabemenge auch angewandt, wenn man ein erstes mal auf „+“ klickt im Shop.

Da dies einige Anwender irritiert hat, die keine Vorgabemengen im PCG gepflegt hatten, haben wir auch eine Shopeinstellung gebaut, mit der man das alte Verhalten wieder erzwingen kann.

Neue Felder zur Anmeldung

Es gibt seit einiger Zeit eine einfach per Einstellung hinzuschaltbare Option um eine Frage „Wie haben Sie uns gefunden?“ einzublenden. Die darin wählbaren Optionen werden im Shop-Admin-Bereich hinterlegt. Die Auswahl des Neuanmelders wird zunächst nur in der Anmelde-Email an den Betrieb übergeben. Per Übersetzungslogik kann natürlich daraus auch eine andere Frage gemacht werden, etwa „Was ist ihnen bei der Lieferung besonders wichtig?“

Zudem, können nun auch umfangreichere Formulare eingebunden werden. Das HTML Fragment dafür kann auf verschiedene Weise hinterlegt werden (das hängt auch vom Shopmodell ab), kontaktiert uns dazu einfach.

Abo-Angabe inline (Standard-Shop)

Bisher wurde die Abfrage, ob ein Artikel einfach oder als Abo im Warenkorb landen soll mit einem Overlay (Popup) realisiert. Durch eine Einstellung im Shop-Adminbereich kann die nun auf eine inline-Darstellung geändert werden. Damit ergeben sich andere Designmöglichkeiten.

Auslieferungs-Status

Diese Funktion ist auch schon länger gereift; es ist gar nicht so einfach eine konsistente Darstellung zu erreichen. Zunächst gibt es den Fortschrittsbalken im Profilbereich der Nutzer – dorthin soll in Kürze dann auch die Pushnachricht verlinken.

Suche inkl. WordPress-Inhalte

Dass die Suche entweder nur die Webinhalte durchforstet oder aber die Produkte ist gerade bei kleineren Betrieben unpraktisch. Zumindest bei Sites, die auf WordPress basieren, können aber nun die Webseiten auch im Rahmen der Shop-Suche gefunden werden!

Im Beispiel hier sieht man, dass die gefundenen WordPress-Beiträge keine Vorschau- bzw. Beitragsbild haben.

Tourzuordnung per Polygon

Eine Tour kann nun auch mehrere Polygone in einer hinterlegten KML Datei haben – das vereinfacht mitunter die Tourstruktur. Wie bisher muss jedes Polygon den exakten Namen der zugehörigen Tour tragen. Das ist bei den meisten Zeichenwerkzeugen (z.B. Google MyMaps) problemlos möglich.

Password – sichtbar machen

Bei der Passwort-Eingabe gibt es nun eine Klartext-Anzeige-Option. Bei sehr angepassten Designs sollte die Position nochmal kontrolliert werden.

Pfand-Quittung

Es bestand der Wunsch, bei der Rückgabe von Pfandartikeln direkt eine Quittung an den Kunden zu geben. Dies kann nun im Adminbereich eingestelt werden – sofern aktiv, gibt es auch Felder für die Benachrichtigungsoptionen im Profilbereich des Kunden.

Rezept-Übergabe

Sofern eine Bestellung aufgrund eines Rezeptvorschlages erfolgte, wird in der Bestätigungsmail ein Hinweis (als Fußnote) an die betreffende Bestellpositionen angehängt. Zudem wird eine Statistik mitgeführt, die eine Auswertung („Wer hat meine Rezepte verwendet?“) ermöglicht. Diese Information muss mit in den Warenkorb oder in der API übergeben werden.

Neuer Mail Editor

Serienmails bleiben immer ein Thema: zu viel ist zu beachten. Wo kommen die Empfänger her, wie gestalte ich die Serienmail, wie individualisiere ich sie? Was mache ich mit den Bildern, die ich da reinpacken möchte?

Mittlerweile ist der zum PCG Anwendertreffen im Januar 2024 vorgestellte Editor weiter gereift. Der Ablauf zur Erstellung einer Serienmail ist dadurch einfacher geworden:

  1. Bau Dir eine Mail mit dem neuen Editor zusammen. Beginne mit Strukturelementen, das sind horizontale „Gerüste“. In die vorgesehenen Stellen dieser Gerüste packst Du dann Inhalte rein – das sind typischerweise Texte und Bilder. Ein Bild kannst Du direkt im Inhalte-Bereich hochladen, für den Text steht sogar eine durchaus brauchbare KI Unterstützung bereit. Im Text kannst Du unsere Platzhalter und Variablen (z.B. %Anrede%) verwenden. Vergiss solche Dinge wie Abmeldelink nicht.
  2. Speichere diese Mailvorlage unter einem Namen ab.
  3. Teste die Mail, indem Du sie direkt aus dem Shop Adminbereich an eine beliebige Adresse sendest. Versuche viele verschiedene Mailprogramme zum Lesen auszuprobieren (es gibt dafür auch spezielle Kontroll-Dienste). Der Editor bewahrt Dich vor den größten Fehlern, aber zu kreativ solltest Du bei der Gestaltung besser nicht sein.
  4. Wenn alles passt, verknüpfe die Mail mit einer Mailtemplate-Nummer.
  5. Starte den Versand an die Zielgruppe aus dem PCG wie gehabt. Wähle dazu die Nummer des Templates aus.

Mit eingeschaltetem Tracking kannst Du den Erfolg einer gut gestalteten Mail kontrollieren.

Die nächste Serienmail kannst Du dann mit einer Kopie der letzten Vorlage beginnen. In der kann wieder eine neue(!) Gestaltungsmöglichkeit des Editors ausprobiert werden.

Eine Beschreibung des Prozesses findet Ihr in der Hilfe (nach Login). Ihr braucht für die genannten Werkzeuge dazu Mitarbeiter-Zugriff auf den Shop-Admin-Bereich.

Ein Wertgutschein als Marketing- und Verkaufsinstrument

Wertgutscheine lassen sich im PC Gärtner einrichten, ausgeben und sind von den Kund:innen einlösbar – und unterscheiden sich von Rabattgutscheinen. Um diesen Unterschied und die Möglichkeiten soll es in diesem Blog ansatzweise gehen.

Erworbene Wertgutscheine können von Kunden wie ein Zahlungsmittel genutzt werden. Sie enthalten einen Code und einen Wert, der als Guthaben zur Bezahlung von Rechnungen verwendet werden kann. Ein Wertgutschein kann von jedem beliebigen Kunden, aber nur mit dem jeweiligen dazugehörigen Gutscheincode eingelöst werden.

Wertgutscheine können im Rahmen von Marketingmaßnahmen zu besonderen Anlässen oder Feiertagen optisch ansprechend an Kunden verkauft werden. Die Einlösung eines Wertgutscheins durch Kunden entspricht dem Rückkauf des Wertgutscheins durch den Betrieb. Ein solcher Wertgutschein kann auch eine Alternative zur Gutschrift sein.

Wir wollen hier aber auch auf den Unterschied zwischen Wertgutscheinen und Rabattgutscheinen hinweisen:

  • Wertgutscheine sind ein Zahlungsmittel – wie Barzahlung, Bankeinzug oder Überweisung – und enthalten ein absolutes Guthaben zur Bezahlung von Rechnungen. Deshalb wird deren Verwendung auch auf einem eigenen internen Konto verfolgt.
  • Rabattgutscheine sind absolute oder relative Preisnachlässe, die nur im Bezug auf eine Bestellung und die dazugehörige Rechnung gewährt werden. Rabatte lassen sich über Ökobox-Online und den PCGärtner bereits seit 2020 durch Gutscheine gewähren.

Abgemahnt!

Abmahnungen kann es für alles Mögliche geben: Verstöße gegen das Urheber-, Wettbewerbs- oder Markenrecht, gegen den Verbraucherschutz oder weil Vorgaben für den Online-Handel nicht eingehalten wurden.

Wir haben uns immer mehr Regeln auferlegt, um das Online Shopping sicher und bequem zu machen. Diese Regeln sind aber zunächst nur Gesetze. Um sie durchzusetzen muss jemand klagen – oder damit drohen.

Das ist bei uns der normale Weg damit diese Gesetze auch wirksam werden. Und klar, das ebnet den Weg für das Geschäftsmodell der Abmahner. Vielleicht ist das im der ganzen Corona-Aufregung untergegangen: aber in 2020 hat der Bundestag dieses Geschäftsmodell endlich etwas ausgebremst. Trotzdem ist das Thema für uns natürlich nicht vom Tisch. Neben den Abmahnern gibt es aber auch eine Vielzahl an „Helfern“, die auch mit dieser Thematik verdienen wollen.

Damit möchte ich nun nicht allen Rechtsanwälten , Verbraucherschutzvereinen oder Datenschutzbeauftragten vorwerfen, die Gesetze zum Geldverdienen zu missbrauchen. Man kann aber durchaus an der Rechnung und dem Umfang der Dienstleistung erkennen, ob es wirklich eine Hilfe sein soll oder ob der Text-Umfang nur den Preis rechtfertigen soll.

Nicht jedermann darf in all diesen Fällen einfach abmahnen; meist muss er/sie in irgendweiner Form „betroffen“ und eine Verhältnismäßigkeit muss gewahrt sein. So kann z.B. ein Verbraucher nicht wegen falscher Produktauszeichnung klagen; gegen eine Datenschutzverletzung aber schon. Er/sie kann sich aber immer Rechtsbeistand holen, aber auch Konstrukte wie Verbraucherverbände und Behörden sind möglich. Ebenso wie bei den Helfern kann man an der Art der Abmahnung erkennen, ob der Abmahner zu Freund oder Feind gehört (Kosten, Fristen, Formulierungen) .

Wir hatten verschiedene Fälle schon unter unseren Anwendern. Deshalb hier ein paar Informationen zum Umgang damit. Wie immer ist das meine Meinung, die keine verbindliche Rechtsinformation darstellt 😉

Falsche oder fehlerhafte Produktinformationen

Dies ist der häufigste Fall; die Abmahnkosten varrieren zwischen 100€ und mehreren 1000€. Bei 100€ sollte man sich bedanken und den Fehler beseitigen. Andernseits, bei größeren Beträgen lohnt es sich möglicherweise, mit einem Rechtsbeistand die Rechtmässigkeit der Einwendung zu prüfen. Und es gibt genügend Optionen von Versicherungen bis zu Mitgliedschaften um sich gegen sowas abzusichern.

Bsp. für Abmahnungen: Alkoholika sind für den Gesetzgeber nicht „bekömmlich“ (komisch eigentlich), „Zuckerfrei“ obwohl doch Fruchtzucker drin ist, Artikel, die die Hersteller als „wohltuend“ empfinden….das aber wohl gar nicht so ist.

Die Produktinfos, die zur Abmahnung geführt haben, sollten natürlich behoben werden – und zwar nicht nur beim eigenen Betrieb. In unseren Shops werden >70% aller Produkte von gemeinsamen Quellen bezogen – dort müssen die Daten schnellstmöglich korrigiert werden. In unserem Fall ist das oft Datanature (dort gibt es ein Wiki-System zur Benachrichtigung der Datenlieferanten) , oder Ecoinform. Gern kann diese Info immer auch an uns gehen – wir haben schon gelegentlich bestimmte Angaben für viele Nutzer gleichzeitig korrigiert oder geben diese auch an die Datenbanken weiter.

(Eine proaktive Überwachungsfunktion aller Texte basierend auf Signalwörtern ist übrigens in Arbeit)

Marken- und Urheberrechte

Software um kopierte Bilder aufzuspüren wird immer besser – so werden mitunter auch heute noch Bilder aufgespürt, die schon vor langer Zeit in unserem Ökobox-Pool gelandet waren. Nochmal, weil wir es immer wieder erleben: Bilder dürfen nur mit Einverständnis des Urhebers auf der eigenen Webseite verwendet werden – das sollten auch alle Mitarbeiter wissen! Gleiches gilt übrigens auch für Texte.

Seit einiger Zeit werden auch die EU-Herkunftskennzeichen kontrolliert – oft von lokalen Behörden (Freund), aber gelegentlich auch vom Inhaber der Kennzeichen („Mozarella“). Im Adminbereich des Shops gibt es übrigens Mittel, betreffende Begriffe zu überwachen.

Datenschutz

Neuerdings trudeln bei unseren Anwendern auch immer wieder häufiger Abmahnungen aus Datenschutzgründen ein. Es gibt einige ziemlich einfach zu findende Gründe auf den Webseiten, was auch ambitionierte Hobby-Scripter in Versuchung führt. Es handelt sich dabei meist um Elemente der Webseite, welche von einem Dienst abgerufen werden, der nicht unter Eurer Kontrolle steht – oft sind das Fonts, Scripte zum Tracking oder gar die unprofessionell eingebundenen Scripte zur Cookie-Abfrage selber (die es oft genug nicht braucht….aber das ist ein anderes Thema).

„Unter Eurer Kontrolle“ ist dabei aber der wichtige Punkt: Auch der Shop ist nämlich per Script eingebunden – von unseren Servern. Wegen des DSGVO-Auftragsvertrages den wir geschlossen haben (Oder nicht? Kontrolliert dies bitte im Adminbereich->Status!), sind diese Daten aber unter Eurer Kontrolle – und damit kein Grund zur Sorge für den Besucher Eurer Seiten, oder gar für eine Abmahnung! Um übereifrige Abmahner etwas auszubremsen, kann man dies durchaus in der eigenen Datenschutzerklärung erwähnen – muss man aber nicht. Übrigens kann man solche AV Verträge auch mit dem Hoster oder sogar Google abschließen (obwohl letzteres umstritten ist).

Software-Lücken

Nicht nur bei uns kommen mitunter Aufforderungen an, etwas zu Zahlen um Sicherheitslücken nicht zu veröffentlichen. Tatsächlich ist diese Form der sanften Erpressung oft günstiger als umfangreiche Datenschutz-Untersuchungen einer Webseite (die wir für den Shop gelegentlich auch beauftragen). Im Gegensatz zu oben erwähnten Abmahnungen macht dies aber die Webseiten meist tatsächlich sicherer – sofern die Fehler auch bewertet und behoben werden. Denn wenn der „White Hat“ dies nicht gefunden hätte, ist die Wahrscheinlichkeit dass ein „Black Hat“ dies erkennt – und ausnutzt.

Pool

Die Abwehr und die Beschäftigung mit den Folgen kostet Zeit, Nerven und Geld. Um letzteren Schmerz etwas zu mildern und auch um die Gemeinschaft zu stärken (z.B. das Probleme parallel bei allen Anwendern behoben/behandelt werden) hatte Erhard vor einigen Jahren einen Pool ins Gespräch gebracht. Das Interesse war begrenzt. Ich wollte es hier nur nochmal erwähnen 😉 Sinnvoll erscheint es mir , und bei der Vielzahl der Anwender wäre es vllt. auch organisatorisch und finanziell nicht so schwierig.

esst.bio: App für (fast) alle

Seit einiger Zeit gibt es esst.bio – eine Webseite und eine App für die Shops im PCG Universum.

Wir haben länger gegrübelt, ob und wie eine App sinnvoll in unsere Infrastruktur eingebaut werden kann – so dass die Endkunden auch einen extra Nutzen davon haben. Schließlich sollten die Webseiten selber ja responsive (also Handytauglich) sein. Und natürlich auch der Online Shop, der oft eingebettet ist, manchmal aber auch tief in die Webseite integriert ist. Warum also noch einen weiteren Aufwand betreiben und eine App bauen (lassen)?

Eine App ist ein wenig näher am Kunden. Manche legen sich vielleicht einen „Shortcut“ zu einer Webseite im Handy an und erlauben auch den Zugriff per Push-Nachricht. Üblich ist das aber gerade beim Browser nicht, oft ist der Zugang über eine App aus den offiziellen App-Store einfacher.

Damit sind auch die hauptsächlichen Vorteile genannt: als Kunde ist man „schneller“ im Shop und bekommt relevante Infos (z.B. über aktualisierte Abobestellungen oder den Auslieferungsstatus) direkt aufs Handy.

Eine Kundin lädt sich die App aus dem App Store, verbindet sich einmalig mit „ihrem“ Lieferbetrieb und meldet sich mit den Kundendaten an. Wenn man nach einer Anmeldung „drin bleibt“, ist es von da an immer nur noch ein Klick um zum Abo oder der aktuellen Lieferung.

Für den Liefer-Betrieb erhöht sich die Kundenbindung; auch eine Marketing-Ansprache direkt an App-Kunden ist möglich. Sicher sind auch einige Kundengruppen per App leichter zu erreichen.

Alle teilnehmenden Betriebe finden sich also initial unter dem Schirm von esst.bio. Das erhöht die Sichtbarkeit in den App-Stores und verringert natürlich die Aufwände für die Wartung und Weiterentwicklung. Zudem planen wir auch etwas Werbung, um potentielle Neukunden über diese Webseite und App auf über Möglichkeiten zur Lieferung von Bio- und regionalen Produkten im Abo hinzuweisen.

Wie beschrieben muss die Webseite brauchbar für ein Handy sein. Ist dies nicht der Fall, kann man die App auch direkt auf den (responsiven) Online Shop konfigurieren. Das funktioniert auch für ältere WebSites und benötigt nur etwas Absprache.

Wer allerdings eine individuell auf den Betrieb zugeschnittene App sucht (oder nicht ausschließlich im Bio-Bereich unterwegs ist), ist vllt. bei Winkler-Software gut aufgehoben. Auch dort wird eine App mit der öffentlichen PCG Schnittstelle entwickelt und ist bereits verschiedentlich im Einsatz. Hierbei ist auch eine neue Benutzeroberfläche entstanden.

Google Play Store
App im Google Play Store
Apple App Store
App im Apple App Store