Mit KI ein eigenes Statistik-Dashboard bauen: so verwendet ihr unsere API

Ich habe an einem Nachmittag ausprobiert, ob ich (als Nicht-Programmiererin) mithilfe von KI ein Statistik-Dashboard für einen Shop bauen kann, eines, das zeigt, wie sich zum Beispiel die Abo-Zahlen entwickeln. Wie es lief, seht ihr im Video. Ein paar ergänzende Worte dazu gibt es hier.

Worum geht es?

Euer Shop zählt viele Dinge bereits mit. Zum Beispiel ein neues Abo oder eine stornierte Bestellung o.Ä. wird als Ereignis (bzw. Event) erfasst und lässt sich über eine API abrufen, also über eine Schnittstelle, über die Programme Daten abfragen können.

Was bisher fehlt, ist der bequeme Blick auf die Zahlen: Wie lief die Woche im Vergleich zur letzten? Wächst der Abo-Bestand eigentlich, oder schrumpft er? Wer das wissen will, muss sich die Werte einzeln zusammensuchen, z.B. auch per Auswertung im PCG.

Klar könnt ihr dafür auch ein fertiges Auswertungsprogramm kaufen oder einen Wunsch ans Entwicklungsteam schicken. Aber ihr könntet es auch von einer KI bauen lassen. Dafür braucht ihr eigentlich nur die API-Dokumentation und eine gute Beschreibung von dem, was ihr am Ende sehen wollt.

Wie fange ich an?

Das braucht ihr, um es nachzumachen:

  1. Den Link zur API-Dokumentation, also zur Beschreibung, welche Daten sich wie abfragen lassen.
  2. Eine Liste der Ereignis-Typen, die der Shop zählt, zum Beispiel „neues Abo“ oder „Bestellung storniert“. Die könnt ihr euch als Admin im Chat vom Esst-Bio Shop Buddy geben lassen, in ChatGPT, Claude oder Le Chat. Eine Frage wie „Ich möchte die Abo-Entwicklung visualisieren, welche Event-Typen passen dazu?“ reicht schon.
  3. Eine KI eurer Wahl, die eure Beschreibungen umsetzt. Ich habe mich hier für Claude Code entschieden.
  4. Eine Fragestellung und Beschreibung von dem, was ihr später sehen und wie ihr es bedienen wollt. Am einfachsten lasst ihr euch dafür von der KI interviewen und stellt Rückfragen, wo ihr unsicher seid. Nehmt euch für diesen Schritt ruhig Zeit, weil alles, was hier geklärt wird, hinterher nicht mehr geradegebogen werden muss.

Wie es lief

Nach ungefähr einer Stunde war die erste Version fertig. Eine einzige HTML-Datei, im Grunde eine kleine Webseite, die nur auf dem eigenen Rechner liegt und ohne Installation im Browser läuft. Anmelden mit dem Admin-Konto, Daten abrufen, ein Diagramm anzeigen, kurz: die erste Version lief erstmal.

Danach ging das Wunschkonzert los, also Beschriftung umschreiben, drei Mal die Farben ändern (auch das könnte man übrigens am Anfang vorgeben!) und Datum anders anzeigen. Den Code selbst hat Claude Code meinen Anweisungen entsprechend alleine geschrieben.

Was ist herausgekommen?

Am Ende liegt da eine einzelne Datei auf dem Rechner. Sie zeigt für die letzten Wochen, wie viele Abos dazugekommen und beendet worden sind und wie sich der Gesamtbestand dabei entwickelt hat. Bei euch sind vielleicht ganz andere Zahlen spannend, wie Neukunden, oder die Bestellungen pro Liefertag. Der Weg dahin und die Voraussetzungen bleiben aber dieselben.

Programmiert habe ich an diesem Nachmittag keine einzige Zeile. Die eigentliche Arbeit war, vorher zu überlegen, was das Ding können soll, und das geduldig zu beschreiben. Wer programmieren kann, ist wahrscheinlich trotzdem im Vorteil, spätestens wenn das Projekt größer wird 😉

Falls ihr es ausprobiert, erzählt mal, ob es geklappt hat (und auch wenn nicht).

WordPress-Plugins

Natürlich kann man den Shop schon immer in WordPress einbetten – weil es so einfach ist, braucht es da eigentlich kein Plugin…aber man kann eines verwenden ;-). Installiere das Plugin (Link ganz unten), dann wird der Platzhalter

[oo_wp_shop] 

mit dem Standard-Shop ersetzt. Vorher musst Du in den Einstellungen noch den Systemnamen eintragen.

Desweiteren gibt es zwei Plugins, welche vielleicht für Euch (sofern ihr WordPress verwendet) von Nutzen sein können.

Ökobox-Online Proxy

Mit diesem proxy kann man Zugriffe auf Webseiten oder Artikelinfos, die eigentlich von unserem Server kommen unter der eigenen Domain verstecken.

Das können einzelne Dateien sein, die Du im Adminbereich des Shops hinterlegt hast, aber selbst der gesamte Shop kann auf diese Weise umgeleitet werden.

SEO Produkt-Listing

Unser Standard-Shop ist nicht optimal für eine Maschine auszulesen, also z.B. die Crawler der Suchmaschinen oder auch die neuen KI Agenten haben es da eher schwer. Wir haben den Standard-Shop halt mal für Menschen gebaut 😉

Um den Maschinen aber wenigstens etwas sinnvolles Futter zu geben, haben wir dieses Plugin gebaut, was eine einfache Darstellung des (aktuellen) Angebots aus den Shop Daten ermöglicht. Am Besten irgendwo am Ende der Seite, etwa als Link „unser Angebot im Überblick“ einblenden. Die Links führen dann zum echten Shop. Vielleicht ist es auch sinnvoll, den Link in der Sitemap oder der .llms.txt einzutragen.

Füge diesen Platzhalter in eine Seite oder einen Blockartikel ein:

[oo_product_listing]

Einstellungen gibts da nicht viele zu machen: anhand des Systemnamens findet das Plugin alles weitere. Ggf. solltet Ihr die Einstellungen für Suchmaschinen im Admin-Bereich kontrollieren (Einstellungen->Suchmaschinen). Die Daten werden entsprechend dieser Angaben auch automatisch aktualisiert.

Per CSS kann man die Darstellung anpassen, wir haben verschiedene Variable dafür vorbereitet.

Zum Installieren lädst Du das Plugin herunter und dann im Plugin-Bereich deines CMS wieder hoch. Nach der Installlation findest Du die Einstellungen im Einstellungs-Bereich vom WordPress.

Hier könnt Ihr übrigens hier das Plugin sehen, den Link müsst Ihr aber von Hand (dann ohne Leerzeichen) eingeben: https: //pcg-team.eu/ naturgarten-schoenegge-produkte/ . Warum? Wenn wir das hier verlinken, denken die Suchmaschinen wir machen Werbung für Erhards Shop – und dafür wird man nach wie vor abgestraft.


Download oo_wp_proxy

Update 4/26: Produkt-Lister und Shop sind jetzt ein Plugin mit einer einheitlichen Konfiguration.

Hinzugekommen ist auch eine weiterer Platzhalter, um das Hauptmenü statisch darzustellen – das ergibt eine schneller Sichtbarkeit beim ersten neuladen der Seite.

(Lizenz: alle GPLv2)

Chat statt Menü? Der eingebaute Chat im Shop

Wer neu in einem Shop ist oder nur selten online bestellt, braucht manchmal ein paar Klicks mehr, um sich zurechtzufinden. Genau dafür gibt es jetzt ein Chatfenster direkt im Shop, mit dem Arbeitsnamen „Grille“. Es hilft euren Kundinnen und Kunden, Produkte schneller zu finden und sich im Sortiment und auf der Website zu orientieren.

Beim Anwendertreffen gab es schon eine kurze Demo. Hier kommen nun noch ein paar weitere Informationen dazu:

  • wobei der Chatbot hilft
  • wo seine Grenzen liegen
  • und wie ihr ihn in eurem Shop einschaltet.

Wobei hilft der Chatbot?

Der Chatbot arbeitet mit dem vorhandenen Sortiment des Shops. Wenn ein Kunde oder eine Kundin zum Beispiel fragt „Habt ihr Hafermilch?“ oder „Was für Sonderangebote gibt es?“, beziehen sich die Antworten auf die tatsächlich verfügbare Produkte im aktuellen Angebot. Auch bei Fragen zum Hofladen oder zum Betrieb hilft der Chat weiter. Genauso, wenn man im Shop etwas nicht findet (z.B. „Wo finde ich die Abokisten?“) oder nicht weiß, wo man eine Einstellung ändern kann (z.B. „Wie ändere ich meine Adresse?“).

Was funktioniert gut – und was geht (noch) nicht?

In der Praxis hilft der Chatbot vor allem bei drei Dingen: Produkte finden, durch den Shop navigieren und Infos über den Shop oder den Betrieb bekommen. Besonders für neue oder unerfahrene Kunden macht das den Einstieg leicht. Der Chat funktioniert übrigens auch außerhalb des Shops, eine Anleitung zum Einbau folgt in den nächsten Entwickler-News.

Der Chatbot ist aber bewusst kein Bestellassistent. Er legt keine Produkte in den Warenkorb und schickt keine Bestellungen ab, das machen eure Kunden weiterhin selbst. Wer komplett im Chat bestellen will, ist beim Esst-Bio Shop Buddy richtig, über den wir hier berichten: Esst-Bio Shop Buddy.

Wie schalte ich den Chat ein?

Das erledigt ihr im Admin-Bereich eures Shops:

  1. Den Bereich Einstellungen öffnen
  2. Dort den Punkt „KI-Chat“ auswählen
  3. Die Funktion aktivieren (unter Chat-Funktionalität)
  4. Chatbot personalisieren
  5. Änderungen speichern

Nach der Aktivierung erscheint das Chat-Fenster automatisch im Shop-Interface für Kunden (egal ob diese angemeldet sind oder nicht).

Im selben Bereich könnt ihr den Chat an euren Betrieb anpassen und Name, Begrüßungstext, Verhalten und eigenes Wissen zum Shop hinterlegen. „Grille“ ist übrigens nur unser Arbeitsname, euer Chatbot darf gern anders heißen. Neben der Wissensbasis lohnt es sich auch, die Hilfeseiten (unter Einstellungen > 7. Hilfeseiten) aktuell zu halten, der Chat holt sich seine Antworten nämlich auch von dort, vor allem bei Fragen zum Shop selbst.

Probiert’s aus!

Die klassische Shop-Navigation bleibt dabei natürlich erhalten. Aber immer mehr Menschen sind es inzwischen gewohnt, Fragen einfach in einen Chat zu tippen, statt sich durch Menüs zu suchen. Gerade für Shops mit großem Sortiment oder großem Kundenstamm kann der Chat deshalb eine kleine, aber hilfreiche Erweiterung sein.

Vermutlich werden wir zu Beginn des nächsten Jahres einen kleinen Modulbetrag dafür berechnen. Bis dahin: kostenfrei ausprobieren!

Die Chat-Verläufe könnt ihr übrigens im Adminbereich auswerten. Benutzer können den Verlauf selber löschen, aber auch für euch und uns zur Kontrolle markieren. Wir sind schon gespannt, nicht nur über die typischen Missverständnisse beim Chat mit einer KI, sondern auch auf kreative Fragen und Ideen – also Eure Rückmeldungen!

Widerruf

Ich weiß nicht, ob sich bei Euch schon mal irgendwer beschwert hat, dass er seine Bestellung nicht widerufen konnte. Irgendein EU Beamter hat wohl zu oft in dubiosen Shops eingekauft, so dass er sich was Neues ausgedacht hat, damit er es in Zukunft leichter hat. Und dabei nebenbei wieder mal speziell allen kleinen Betrieben ein Ei ins Nest gelegt.

Genug des Bashings. Wir könnten uns ja auch zur Wahl stellen und alles besser machen 😉
Ab 19.6. gilt eine neue Regel: eine einfache Widerrufsfunktion muss leicht erreichbar sein auf der Webseite.

Im Bild seht Ihr den Zugang zu dieser Funktion im Trailer des Standard Shops. Wichtig ist ein leicht erreichbarer Link (von der Homepage), und ein Formular, wo die wichtigsten Infos abgegeben werden können:

  • Wer will widerrufen (Name, Kundennummer)?
  • Was soll widerrufen werden (Bestellnummer, Produkt)?
  • Kontaktinfo, sofern das sich nicht aus Punkt 1 ergibt.

Sowas kann man sich natürlich mit Boardmitteln seines CMS-Systems schnell selber bauen (Neos oder WordPress-Formulare) – um der Regel, den Abmahnern und dem Stichtag genüge zu tun. Die Detailfragen kann man dann auch gleich selber klären:

  • Wie authentifiziert sich der Widerufer eigentlich?
  • Wie gehen wir mit verderblichen bzw. gemischten Bestellungen um?
  • Bedingungen, wenn die Ware zurückgeholt werden muss?
  • Wie wickle ich das im Büro eigentlich ab?

Wir haben für den Standard-Shop dieses Formular eingebaut:

Im Rahmen des Shops weiß unser Formular wer ggf angemeldet ist und ob die Bestellung vielleicht auch einfach storniert werden kann.

Was passiert beim Widerruf?

Zunächst mal wird nur das Formular versendet, an den Shop (Mit dem Betreff [ShopAnfrage]). In Kürze wird das auch als Aufgabe im PCG landen. Für andere Shops und Neos steht eine API bereit.

Wie baue ich das Standard-Formular ein?

Damit es leicht erreichbar ist, sollte es am besten im Trailer der Webseiten verlinkt werden. Die Links ergeben sich so:

  • BASIS-URL/SHOPSEITE/?p=cancel-form – für Standard-Shop Anwender
  • BASIS-URL/std1/cancel-form.jsp – für Shops, die mit Komponenten gebaut wurden

https://oekobox-online.DOMAIN/v3/shop/SYSTEMNAME/std1/cancel-form.jsp

  • als Link, wenn es schnell gehen muss, bis was eigenes im CMS entstanden ist.

Auf das diese Funktion nie verwendet wird!

Euer PCG Team!

Die Abokiste im Chat – Neues vom Esst-Bio Shop Buddy

Über den Esst-Bio Shop Buddy für ChatGPT haben wir schon letztes Jahr berichtet. Damals ging es vor allem darum, Abokisten und Bestellungen barrierefrei und einfach zu verwalten. Daran hat sich nichts geändert, nur läuft das Ganze inzwischen deutlich runder, und der Shop Buddy kann ein bisschen mehr.

Was kann der Esst-Bio Shop Buddy?

Der Shop Buddy kennt die Liefertermine und Bestellschlüsse, weiß, welche Produkte es gibt, und hat im Blick, was gerade im Warenkorb liegt oder schon bestellt wurde. Eure Kundinnen und Kunden können Lieferpausen eintragen oder ändern, Bestellungen abschicken, anpassen oder wieder stornieren und sich alte oder offene Bestellungen anzeigen lassen. Ein paar Funktionen zeigt unser Video:

Im Grunde macht der Shop Buddy genau das, wofür man sonst durch mehrere Seiten im Shop klicken würde, nur eben im Gespräch.

Wo kann ich den Esst-Bio Shop Buddy nutzen?

Bisher gab es den Shop Buddy nur über ChatGPT. Jetzt geht es auch über Claude (vom Anbieter Anthropic) und Le Chat (vom französischen Anbieter Mistral). Eure Kundinnen und Kunden brauchen dafür ein Konto beim jeweiligen Anbieter (das kostenlose reicht) und müssen den Shop Buddy einmal einbinden. Hier sind die Anleitungen dazu, auch zum Weitergeben an eure Kundschaft:

Alle drei unterstützen auch Spracheingabe. Man kann also einfach sagen, was man möchte, und der Shop Buddy setzt es um (falls das Tippen oder Lesen mühsam ist, oder wenn man gerade unterwegs ist und schnell noch etwas prüfen oder ändern will).

Voraussetzung ist in allen Fällen, dass ihr die esst.bio-Nutzung im Adminbereich eures Shops freigeschaltet habt.

Vom Chat zur Bestellung – wie funktioniert das?

Im Chat redet ihr mit sogenannten LLMs (Large Language Models). Die klingen zwar sehr schlau, wissen aber im Endeffekt nur Dinge, mit denen sie trainiert wurden. Damit sie an externes Wissen kommen oder auf Dienste wie unsere Shops zugreifen können, braucht es eine eingerichtete Verknüpfung. Bei ChatGPT läuft das unter anderem über GPTs, bei Claude und Le Chat über MCP-Konnektoren (MCP steht für Model Context Protocol, einen offenen Standard für die Verbindung von KI-Anwendungen mit externen Systemen).

Wenn eine Kundin oder ein Kunde im Chat nach Produkten oder Lieferterminen fragt, geht die Frage nicht direkt an den Shop. Der MCP-Server nimmt sie entgegen und prüft, ob sie zulässig und korrekt ist. esst.bio prüft danach, ob die Person angemeldet ist und was sie sehen darf. Erst dann geht die Anfrage an das Shop-System. Für die Anmeldung loggen sich eure Kundinnen und Kunden einmal direkt bei esst.bio ein, mit denselben Zugangsdaten wie in eurem Shop. Der Chat selbst hat also keinen direkten Zugriff auf die Daten im Shop. Und die Login-Daten bekommt er nie zu sehen, weil die Anmeldung direkt bei esst.bio passiert.

Fazit

Mit dem Shop Buddy ist euer Shop jetzt auch dort, wo eure Kundinnen und Kunden ohnehin schon chatten. Dort ist er ein zusätzlicher Verkäufer, den man einfach fragen und über den man bei euch bestellen kann. Wie in jedem Gespräch muss man mal nachhaken oder etwas anders formulieren, aber meist ist ein kurzer Satz ja trotzdem bequemer als langes Klicken durchs Menü. Probiert es gern selbst aus, zum Beispiel mit „Ich brauche Schoki“ oder „Zeig mir, welche Produkte es hier gibt“.

Shopvolution

Unser PCG-Team Logo soll ja bereits das Wachstum -von Pflanzen- repräsentieren. Das Muster ist auch erkennbar, wenn man die Entwicklung der Online-Shops ansieht. Auch 2025 gibt es wieder neue Versionen, die bei unseren Anwendern in Verwendung sind.

Das bedeutet: Jedem Anwender und jeder Anwenderin den Shop, der gut gefällt bzw. der am Besten zu den Ambitionen und dem Geschäftsmodell passt. Und jedem Kunden und jeder Kundin eine passende Variante für das bevorzugte Endgerät. Aus diesem Anspruch ist mittlerweile ein Strauß an Möglichkeiten entstanden.

Das letzte Schönegge-Modell war 2023 abgeschaltet worden – in 2025 wird es wohl dem Amperhof-Modell so gehen. Wenn Anfang ’26 auch der Grosshandelsshop auf das Standard-Modell (bzw. die API) umgezogen ist, werden nur noch Modelle auf der Straße sein, die die API verwenden – und damit ein einheitliches Funktions- und Programmiermodell.

Neos

In 2024 hat das 360ff Team die neue NEOS basierten Systeme ausgerollt. An der neuen Version wird immer noch gewerkelt, neben den speziellen Features des NEOS Systems (CMS und Rezepte) werden letzte Dinge unserer Basisfunktionalität nachgezogen. Auch eine passende App soll es geben.

Standard-Shop 2025

Auch der Standardshop hat ein Update erfahren, aktuell erfolgt der Rollout. Da die meisten der Standard-Shops aber individualisiert in die Webseiten eingebaut wurden, muss dies mit der Hilfe der beteiligten WebDesigner erfolgen.

ChatGPT

Vielleicht werden wir ja in absehbarer Zeit nur noch mit den Webseiten reden – oder unsere „Agent:innen“ tun dies. Bis dahin kann man das schon mal per ChatGPT und unserem Plugin dort ausprobieren.

Jens Winkler’s App und CMS

Jens hat seine App mit der Funktionalität CMS (Content-Management-System) ergänzt – damit kann man nun also ebenfalls seine Webseite auf einheitliche Weise steuern.

Sprich mit Deiner Abokiste!

Zum PCG Anwendertreffen im Januar haben wir unseren Anschluss an ChatGPT vorgestellt. Mittlerweile kannst Du nicht nur deine nächste Lieferung bearbeiten, sondern auch neu bestellen oder Lieferpausen eintragen oder ändern.

Übers Jahr möchten wir das GPT zu einem richtig guten Verkäufer werden lassen, der (noch bessere) Vorschläge machen kann, vielleicht mit Rezepten umgehen kann und auch das Abo managed.

Funktional ist schon allerhand möglich, der Bot kennt Liefertermine und Bestellschlüsse, die Produkte und ihre Eigenschaften natürlich sowie den Inhalt der anstehenden Lieferungen.

Um mit der Abokiste zu chatten, kannst man im GPT-Store nach esst-bio suchen. Bei einer ersten Frage wird der Bot nach dem Betrieb und dem Konto dort fragen – diese gesamte Anmeldung erfolgt auf unseren Systemen, also keine Sorge dass Kontodaten in fremde Hände gelangen. Der Zugang ist allerdings an ein Konto bei ChatGPT gebunden – ein solches ist also notwendig.

Als Betriebsname musst man/frau den sog. Systemnamen verwenden – den muss man den Kunden ggf. vorher mitteilen. Eine detaillierter Anleitung ist auch in der PCG-Hilfe zu finden. Hier ein Text zur Weitergabe an Kunden (den ihr natürlich gern anpassen dürft.

Pro-Tipp: Nach einer Einrichtung am PCG kannst man/frau sich die ChatGPT App installieren. Nun kannst frau in einem lockeren Gespräch mit der Abokiste sprechen. Eine echte Hilfe, sollte die Arbeit am Bildschirm schwerfallen (z.B. wegen Sehschwäche). Aber auch, wenn man auf der Heimfahrt im Stau steht und schnell nochmal die Wochenendeinkäufe durchgehen will! Oder frau gerade daran denkt, die Lieferpause für den anstehenden Urlaub durchzugeben.

Das ist eine Maschine, also habt ggf. auch mal etwas Nachsicht. Vielleicht macht Ihr aber lustige oder überraschende Erfahrungen. Die würden wir gern erfahren!

Neues im Shop in ’24

Hier mal wieder ein Update zu Neuentwicklungen, die ganz verschiedene Details im Shop verbessern. Das betrifft Anmeldeeinstellungen, Vorgabe-Mengen sowie die Abo-, Tour-, Pfand- und Rezeptverwaltung . Voilà.

Profileinstellungen

Nachdem im Januar die Einstellungen zur Kommunikation im Profilbereich überarbeitet wurden, ist nun auch die API nachgezogen.

Die Ansicht im Shop ist je nach eingestellten Optionen verschieden – so gibt es z.B. keine Spalte „Push“ wenn keine App angebunden ist. Im Beispiel-Bild hier ist auch die Zeile für die Zustell-Benachrichtigung nicht eingeblendet, wie man am rosa hinterlegtem Hinweis (für den Admin) sehen kann.

Ein neues Feld im configuration-Endpoint listet die aktuellen relevanten Einstellungen auf. Das User-Objekt wiederum enthält die für den aktuellen Nutzer aktiven Optionen.

Vorgabe-Menge

Bisher wurde die Vorgabe-Menge eines Artikels nur zur Anwendung, wenn man einen Artikel aus einem Ticker-Fenster oder einer Landingpage in den Warenkorb gepackt hat, also dann wenn es keine weitere Mengenauswahl gab. Nun wird die Vorgabemenge auch angewandt, wenn man ein erstes mal auf „+“ klickt im Shop.

Da dies einige Anwender irritiert hat, die keine Vorgabemengen im PCG gepflegt hatten, haben wir auch eine Shopeinstellung gebaut, mit der man das alte Verhalten wieder erzwingen kann.

Neue Felder zur Anmeldung

Es gibt seit einiger Zeit eine einfach per Einstellung hinzuschaltbare Option um eine Frage „Wie haben Sie uns gefunden?“ einzublenden. Die darin wählbaren Optionen werden im Shop-Admin-Bereich hinterlegt. Die Auswahl des Neuanmelders wird zunächst nur in der Anmelde-Email an den Betrieb übergeben. Per Übersetzungslogik kann natürlich daraus auch eine andere Frage gemacht werden, etwa „Was ist ihnen bei der Lieferung besonders wichtig?“

Zudem, können nun auch umfangreichere Formulare eingebunden werden. Das HTML Fragment dafür kann auf verschiedene Weise hinterlegt werden (das hängt auch vom Shopmodell ab), kontaktiert uns dazu einfach.

Abo-Angabe inline (Standard-Shop)

Bisher wurde die Abfrage, ob ein Artikel einfach oder als Abo im Warenkorb landen soll mit einem Overlay (Popup) realisiert. Durch eine Einstellung im Shop-Adminbereich kann die nun auf eine inline-Darstellung geändert werden. Damit ergeben sich andere Designmöglichkeiten.

Auslieferungs-Status

Diese Funktion ist auch schon länger gereift; es ist gar nicht so einfach eine konsistente Darstellung zu erreichen. Zunächst gibt es den Fortschrittsbalken im Profilbereich der Nutzer – dorthin soll in Kürze dann auch die Pushnachricht verlinken.

Suche inkl. WordPress-Inhalte

Dass die Suche entweder nur die Webinhalte durchforstet oder aber die Produkte ist gerade bei kleineren Betrieben unpraktisch. Zumindest bei Sites, die auf WordPress basieren, können aber nun die Webseiten auch im Rahmen der Shop-Suche gefunden werden!

Im Beispiel hier sieht man, dass die gefundenen WordPress-Beiträge keine Vorschau- bzw. Beitragsbild haben.

Tourzuordnung per Polygon

Eine Tour kann nun auch mehrere Polygone in einer hinterlegten KML Datei haben – das vereinfacht mitunter die Tourstruktur. Wie bisher muss jedes Polygon den exakten Namen der zugehörigen Tour tragen. Das ist bei den meisten Zeichenwerkzeugen (z.B. Google MyMaps) problemlos möglich.

Password – sichtbar machen

Bei der Passwort-Eingabe gibt es nun eine Klartext-Anzeige-Option. Bei sehr angepassten Designs sollte die Position nochmal kontrolliert werden.

Pfand-Quittung

Es bestand der Wunsch, bei der Rückgabe von Pfandartikeln direkt eine Quittung an den Kunden zu geben. Dies kann nun im Adminbereich eingestelt werden – sofern aktiv, gibt es auch Felder für die Benachrichtigungsoptionen im Profilbereich des Kunden.

Rezept-Übergabe

Sofern eine Bestellung aufgrund eines Rezeptvorschlages erfolgte, wird in der Bestätigungsmail ein Hinweis (als Fußnote) an die betreffende Bestellpositionen angehängt. Zudem wird eine Statistik mitgeführt, die eine Auswertung („Wer hat meine Rezepte verwendet?“) ermöglicht. Diese Information muss mit in den Warenkorb oder in der API übergeben werden.

Neuer Mail Editor

Serienmails bleiben immer ein Thema: zu viel ist zu beachten. Wo kommen die Empfänger her, wie gestalte ich die Serienmail, wie individualisiere ich sie? Was mache ich mit den Bildern, die ich da reinpacken möchte?

Mittlerweile ist der zum PCG Anwendertreffen im Januar 2024 vorgestellte Editor weiter gereift. Der Ablauf zur Erstellung einer Serienmail ist dadurch einfacher geworden:

  1. Bau Dir eine Mail mit dem neuen Editor zusammen. Beginne mit Strukturelementen, das sind horizontale „Gerüste“. In die vorgesehenen Stellen dieser Gerüste packst Du dann Inhalte rein – das sind typischerweise Texte und Bilder. Ein Bild kannst Du direkt im Inhalte-Bereich hochladen, für den Text steht sogar eine durchaus brauchbare KI Unterstützung bereit. Im Text kannst Du unsere Platzhalter und Variablen (z.B. %Anrede%) verwenden. Vergiss solche Dinge wie Abmeldelink nicht.
  2. Speichere diese Mailvorlage unter einem Namen ab.
  3. Teste die Mail, indem Du sie direkt aus dem Shop Adminbereich an eine beliebige Adresse sendest. Versuche viele verschiedene Mailprogramme zum Lesen auszuprobieren (es gibt dafür auch spezielle Kontroll-Dienste). Der Editor bewahrt Dich vor den größten Fehlern, aber zu kreativ solltest Du bei der Gestaltung besser nicht sein.
  4. Wenn alles passt, verknüpfe die Mail mit einer Mailtemplate-Nummer.
  5. Starte den Versand an die Zielgruppe aus dem PCG wie gehabt. Wähle dazu die Nummer des Templates aus.

Mit eingeschaltetem Tracking kannst Du den Erfolg einer gut gestalteten Mail kontrollieren.

Die nächste Serienmail kannst Du dann mit einer Kopie der letzten Vorlage beginnen. In der kann wieder eine neue(!) Gestaltungsmöglichkeit des Editors ausprobiert werden.

Eine Beschreibung des Prozesses findet Ihr in der Hilfe (nach Login). Ihr braucht für die genannten Werkzeuge dazu Mitarbeiter-Zugriff auf den Shop-Admin-Bereich.

Ein Wertgutschein als Marketing- und Verkaufsinstrument

Wertgutscheine lassen sich im PC Gärtner einrichten, ausgeben und sind von den Kund:innen einlösbar – und unterscheiden sich von Rabattgutscheinen. Um diesen Unterschied und die Möglichkeiten soll es in diesem Blog ansatzweise gehen.

Erworbene Wertgutscheine können von Kunden wie ein Zahlungsmittel genutzt werden. Sie enthalten einen Code und einen Wert, der als Guthaben zur Bezahlung von Rechnungen verwendet werden kann. Ein Wertgutschein kann von jedem beliebigen Kunden, aber nur mit dem jeweiligen dazugehörigen Gutscheincode eingelöst werden.

Wertgutscheine können im Rahmen von Marketingmaßnahmen zu besonderen Anlässen oder Feiertagen optisch ansprechend an Kunden verkauft werden. Die Einlösung eines Wertgutscheins durch Kunden entspricht dem Rückkauf des Wertgutscheins durch den Betrieb. Ein solcher Wertgutschein kann auch eine Alternative zur Gutschrift sein.

Wir wollen hier aber auch auf den Unterschied zwischen Wertgutscheinen und Rabattgutscheinen hinweisen:

  • Wertgutscheine sind ein Zahlungsmittel – wie Barzahlung, Bankeinzug oder Überweisung – und enthalten ein absolutes Guthaben zur Bezahlung von Rechnungen. Deshalb wird deren Verwendung auch auf einem eigenen internen Konto verfolgt.
  • Rabattgutscheine sind absolute oder relative Preisnachlässe, die nur im Bezug auf eine Bestellung und die dazugehörige Rechnung gewährt werden. Rabatte lassen sich über Ökobox-Online und den PCGärtner bereits seit 2020 durch Gutscheine gewähren.