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PC Gärtner Seminare aktuell

Wir bieten wiederholt PC Gärtner I und II und Shop Seminare an der Weiling Akademie in Coesfeld und Lonsee sowie virtuell an. Die Anmeldung und Abrechnung (sofern nicht kostenlos angeboten) geht über die Weiling Akademie.

Zu den Inhalten: PCG live CMS & Warenwirtschaft – mit Bob Schulze

Neben der altbewährten PC Gärtner „classic“ Warenwirtschaft gibt es nun die jüngere Schwester PCG live. Diese ergänzt unser Produktportfolio für Betriebe, deren Geschäftsmodelle entweder einfacher oder spezieller sind und wo der große Bruder PC Gärtner eben zu groß ist.
In diesem Seminar werden unter anderem folgende Fragen behandelt:

* Wie sind die typischen Abläufe bei einem Lieferbetrieb?
* Wie kann ich PCG live auf mein Geschäftsmodell anpassen?
* Wie nutze ich CMS und Online Shop am Besten?

Zur Anmeldung 2024 hier.

Zu den Inhalten: Shops mit dem PC Gärtner – mit Bob Schulze

Im Seminar wird an Beispielen gezeigt, wie sich der online Verkauf von Direktvermarktern über die Warenwirtschaft PC Gärtner steuern lassen kann. Der Referent Bob Schulze zeigt dafür einige Möglichkeiten, mit denen derzeit erfolgreich im Internet agiert wird. Dabei kommen sowohl Standarddesign, individuell gebaute Shoplösungen und auch verschiedene Apps zum Einsatz.

  • Welche Funktionen bieten die online Shops?
  • Wie kommt der Shop in meine Webseite?
  • Wie kann ich Standardvorgaben auf meine Bedürfnisse im Betrieb anpassen?
  • Was kann ich selber im Betrieb tun und wo brauche ich externe Dienstleister?

Zur Anmeldung 2024 hier.

Zu den Inhalten: PC Gärtner I – mit Charly Firsching 2023

Das Einsteiger Seminar richtet sich an Mitarbeiter, die das PCGarten Universum seit noch nicht allzu langer Zeit kennen bzw. nur einen kleinen Teil dieses Universums bearbeiten.

Das Seminar soll die Komplexität eines Betriebes mit Gärtnerei oder Anbau und angegliederten Online-Handels mit integriertem Lieferservice darstellen. Dabei sollen die verschiedenen Komponenten des PCGartens vorgestellt werden, die für die Anforderungen der einzelnen Teilbereiche konzipiert wurden. Hier geht es nicht um die Schulung der Einzelkomponenten, vielmehr geht es darum ein besseres Verständnis des komplexen Zusammenspiel der Komponenten zu vermitteln.

Darüber hinaus werden wir uns mit den Modulen Ökobox-Stammdaten und der Auftragsbearbeitung auseinandersetzen. Hier werden die Kniffs und Tricks gezeigt, die den Umgang mit dem PCGarten in der täglichen Arbeit erleichtern.

In der Regel ist bei diesen Schulungen viel Raum für individuelle Fragen, die wir zusammen bearbeiten und klären können.

Zu den Inhalten: PC Gärtner II – mit Charly Firsching 2023

Das Seminar für Fortgeschrittene richtet sich an alle Ökobox-Cracks und alle die es werden wollen.

Die meisten Anwender haben sich die Arbeistweise ihres jeweiligen Vorgängers angeeignet und reproduzieren das Erlernte mehr oder weniger phantasievoll Woche für Woche. Zum Ausprobieren von Neuerungen und testen von Erweiterungen bleibt wegen der meist angespannten betrieblichen Arbeitssituation selten viel Zeit.

In diesem Seminar nehmen wir die Arbeitsweisen der unterschiedlichen Arbeitsbereiche unter die Lupe und unterziehen sie einer gemeinsamen kritischen Betrachtung. Dabei sollen Lösungen erarbeitet werden, die die innerbetriebliche Performance steigern helfen. Ziel ist es hierbei die Zeit, die man mit wenig spannenden Alltäglichkeiten verbringt auf ein Minimum reduziert, um für die spannenden innerbetrieblichen Themen mehr Raum und Zeit zu bekommen.

In der Regel ist bei diesen Schulungen viel Raum für individuelle Fragen, die wir zusammen bearbeiten und klären können.

Danke für die zahlreiche Teilnahme am PCG Anwendertreffen 2024

Ein paar Bilder und Schnappschüsse vom diesjährigen Anwendertreffen sind bereits auf den Seiten von pcgaertner.de hochgeladen!
Auch dieses Jahr war das Treffen gut besucht – sowohl vor Ort als auch online dazugeschaltet. Aber besonders die Gäste vor Ort hatten Gelegenheit in einem Nachbarraum viel technisches Equipment wie Waagen und Tablets auszuprobieren und mit den Mitarbeiter:innen des PCG Supports ins Gespräch zu kommen. Oft kennt man sich aus den Emails nur per Namen, aber es hat immer noch eine andere Qualität, sich auch mal gegenüberzusitzen und ein Thema ausführlich zu besprechen.

Der Termin für das PCG Anwendertreffen 2025 steht bereits fest. Wieder im Wildbad in Rothenburg o.d.T.

29.-31.01.2025

Ihr seid schon einmal herzlich eingeladen, den Termin im Kalender zu notieren!

PCG Anwendertreffen 2024 und weitere Schulungsmöglichkeiten

Wir sind mitten in der inhaltlichen Planung des Anwendertreffens! Sicher ist aber: wir werden viele Themen besprechen, die Eure tägliche Arbeit mit dem PC Gärtner betreffen. Es geht weiterhin um Neuerungen im Shop und im PCG Universum. Ihr habt dabei die Gelegenheit, Mitarbeitende zahlreicher Betriebe aus allen Gegenden Deutschlands und Mitarbeitende des PCG Teams wiederzusehen bzw. kennenzulernen.

Neben allem Fachlichen freut Euch also auf Gespräche. Dazu bieten sich die Kaffee & Teepausen und die Abende im Kaminzimmer an. Wer schon mal bei einem Treffen im Wildbad in Rothenburg dabei war weiß, dass das alterwürdige Gebäude gut dafür ausgerüstet ist und darüber hinaus eine exzellente Küche anbietet. Auch die Umgebung ist in den Pausen gut zu nutzen, z.B. bei einem Spaziergang an der Tauber oder hinauf in die Altstadt von Rothenburg über eine extra dafür vorhandene Treppe.

Erneut haben wir uns für die hybride Variante des Zusammentreffens entschieden, weil wir so viele von Euch erreichen. Der Termin für 2024 ist schon seit Anfang 2023 kommuniziert und steht sicher bereits bei Euch im Terminkalender:

Mi, 24.-Fr, 26. Januar 2024

Sollte der Termin des Anwendertreffen 2024 weder in Präsenz oder online passen, dann bieten sich übers Jahr immer auch andere Möglichkeiten:

  • online- und Präsenzschulungen von Charly und Bob in der Weiling Akademie (online), die es auch in 2024 wieder geben wird
  • PCG Fernlehrgänge wie sie seit Frühjahr und bis Herbst 2023 noch laufen
  • Aufzeichnungen von Webinaren
  • online Arbeitsgruppen zu bestimmten PCG Themen

Wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Euch! Bis bald.

Mails, Mails, Mails…

Auch in Zeiten von Whatsapp, Threema, Signal, Skype, Telegram, Discord, Teams, Slack oder Facebook: Ohne sie geht gar nix. Leider kommen aber unsere wunderschön formatierten Emails nicht immer an und landen im Spam Folder, werden zurückgewiesen oder schlimmer: sie landen im Nirvana. Emails sind nach wie vor der wichtigste -und bequemste- Kommunikationsweg zu den KundenInnen.

Deshalb mal wieder aktuelle Infos von dieser Front, inklusive einiger Begriffsklärungen (Fett, in Klammern). Hierbei soll es nur um die Tricks bei der Zustellung der Emails gehen, nicht um die Sicherung des Inhaltes einer Mail (das wäre ein eigener langer Artikel). Übrigens enthält die aktuelle c’t (24/2023) einige Beitrage zum Thema, die diesen Beitrag, der auf unser System zugeschnitten ist, sehr schön ergänzen.

Wir als Ökobox-Online erzeugen aktuell über 2 Mio Emails pro Monat für alle Anwender, fast alle von denen stellen wir auch über unsere eigenen Mailserver zu (Standard-Einstellung bei uns). Den Prozess kann man sich etwa so visualisieren:

PCG -> Shop -> ÖO-Mailserver -> Ziel -> Mailserver mit Ziel -> Mailbox

Natürlich möchten wir, dass unsere Mail sicher in der Ziel-Mailbox ankommt. Aber das wollen ja alle (also auch die, die uns was Verkaufen wollen, Monster die uns reinlegen wollen, Phisher die an unser Geld wollen…) …. deshalb unternimmt der Provider (der „Zur-Verfügung-Steller“) der Mailbox (=Briefkasten) viel, um die gewünschte von der ungewünschten Mail zu trennen. Das ist nicht einfach, weil der ja nicht wissen kann was nun gerade von uns „gewünscht“ ist oder nicht. Und während viele geduldig immer wieder die gedruckten Kataloge aus dem Briefkasten entsorgen, schimpfen sie über den Provider, weil er doch so viel Spam durchlässt. Der Provider wiederum hat ein eigenes Interesse, weil er den Mailbox-Benutzer braucht um selber Werbung an den Mann/die Frau zu bringen (z.B. Google oder Outlook.com), oder weil er für seinen Dienst bezahlt wird (z.B. gmx pro oder posteo).

Das Thema, also wer wem unaufgefordert eine Nachricht senden darf, ist offensichtlich zu komplex um in Parlamenten verhandelt zu werden, deshalb haben sich die Techniker über die Jahre eine Reihe verrückter Dinge ausgedacht, um das Problem in den Griff zu bekommen. Allerdings wird das schnell sehr -sagen wir mal- umfangreich. Vielleicht so vielschichtig wie ein Lieferservice, der vor 15 Jahren ja auch noch ganz einfach war …

Im Kern geht es um die „Reputation“ eines Mail-Senders. Ist die gut, kommt die Mail an, ist sie das nicht (oder unbekannt), kommt sie …vielleicht an. Ganz so wie mit Nachrichten im echten Leben. Damit man diese Reputation aber an irgendwas festmachen kann, muss man das Gegenüber (den Absender) sicher erkennen – wie bei einer Postkarte hat man dazu aber zunächst mal nur das, was als Absender draufsteht. Und ob das stimmt…

Sicherheitstechniken

Sowas kann man in der Computerei kryprografisch absichern…supercool, aber das ist so kryptisch wie es klingt. Es braucht eine saubere Infrastruktur (also richtig installierte Programme und Zertifikate) und insbesondere Leute die verstehen was sie encrypten, signieren (DKIM) und , was „Schlüssel“, deren Bekanntmachung (DNS) und deren Gültigkeiten sind, und wie man das Ganze prüfen kann (DMARC). D.h. es ist teuer und braucht immer wieder Betreuung.

Im Internet kann man aber auch den Briefkasten rausfinden, wo die Mail „eingeworfen“ wurde (Mailserver, SMTP Server). Der hat eine Adresse, und wer eine eigene Domain hat, kann öffentlich (DNS) anzeigen und bestimmen (SPF), von welchem Servern eigene Mails überhaupt eingeworfen werden dürfen. Da man sich bei seinem eigenen Email-Konto (SMTP) typischerweise erstmal mit Benutzernamen und Passwort anmelden muss, ist dieser Mechanismus schon mal recht hilfreich um zu verhindern, dass Bösewichter unter dem eigenen Namen Mails versenden, denn sowas kann eine Empfängerin leicht prüfen.

(Dies ist übrigens ein typisches Problem, wenn Google weitergeleitete Emails als Spam markiert oder ablehnt: der Weiter-Leiter tut nämlich so als wäre er der originale Sender - der hat aber festgelegt, das nur bestimmte Server seine Emails senden dürfen. Google bemerkt dies zu Recht und lehnt die Mail ab).

Wir senden meist „im Auftrag“ des Anwenders

Eine Komplikation besteht aber weiter: Die (meisten) Online-Shops senden Emails (z.B. „Ihre Bestellung ist eingegangen“) von der Domain „oekobox-online.eu“, in der Mail selber (also auf der Postkarte) steht aber „xyz-biokiste.de“. Das ist für einen Empfänger nicht unbedingt stimmig, und hier beginnt eine Grauzone, für die die Techniker noch keine klare (oder einfache) Lösung gefunden haben. Wir (Ökobox-Online) senden Emails im Auftrag der Kunden. Sozusagen als Überbringer, etwa so wie ein DPD/UPS/Hermes eine Bestellung ausliefert. Da klingelt ja auch der Paketmann/Frau, und nicht der Absender selber.

Viele Mail-Empfänger Administratoren erkennen diese Komplikation nicht und stellen Ihr System der Einfachheit halber so ein, Mails nur empfangen werden, wenn, der auch auf der Postkarte draufsteht auch der Überbringer ist. Dadurch landen unsere Mails mitunter im Spam-Ordner oder kommen nicht an.

Manche Provider haben so strikte Regeln, so dass diese Technik gar nicht möglich ist – hier senden wir die Mail in unserem Namen – am Klartextnamen des Absenders und am Inhalt erkennen die Empfänger dann dass die Mail vom Kistenbetrieb ist.

Alternative: Versand mit Anwender-Mailserver

Nun werden einige sagen, „ok, dann sendet doch von einem Mailserver der xyz-biokiste.de“ (Einstellung „Anwender-Mailserver verwenden“).

PCG -> Shop -> ÖO-Mailserver -> Anwender MS -> Ziel-Mailserver mit Ziel-Mailbox

Nun gibt es eine Reihe von neuen potentiellen Schwierigkeiten:

In der Regel verwendet man keinen eigenen Mailserver, sondern darf einen Mailserver des Providers „mitbenutzen“. Sinnvoll, soviele Mails sendet ein Betrieb ja nun auch wieder nicht. Aber:

  • Der Provider kennt seine Kunden nicht so gut….und erlaubt nur wenige Mails (pro Stunde z.B.) zu versenden, es könnte sich ja auch um Fehler oder gehackte Kundenkonten handeln – und die Reputation des (Provider-)eigenen Servers gilt es zu schützen. Problematisch bei Serienmails, schon bei wenigen 100 Emails muss man „throttlen“ (verlangsamen, Einstellungen->Mail).
  • es kann sein (und ist bei großen Providern wahrscheinlich), dass der Mailserver immer mal wieder als Spamversender aufgefallen ist, und deshalb eine schlechte Reputation hat. Das gibt Minuspunkte in der Reputation, was mitunter dazu führt, das die Gesamtminuspunkte höher sind als die über unsere Server gesendeten Emails.
  • Gerade bei sehr großen Providern hilft der SPF-Eintrag nur wenig, weil es viele gehackte Konten gibt, die ja legal ebenso diesen Provider Mailserver mitbenutzen dürfen.

Wir mögen diese Option nicht so gern, weil es immer wieder Aufwand ist den Zugang beim Provider funktional zu halten; so wird oft unbedacht das Passwort gewechselt, gelegentlich wird der Account gesperrt , manchmal müssen Zertifikate ausgetauscht werden. Zudem können wir bei dieser Einstellung nicht mehr den Weg zum Ziel-Server verfolgen und können keine Anfragen „Warum ist die Mail nicht angekommen“ beantworten. Auch das automatische Bearbeiten der Rückläufer gelingt dann nicht mehr. Bis zu einem erfolgreichen Setup kann es schon mal paar Stunden dauern.

Was ist die beste Einstellung?

Das hängt vom Resultat ab 😉 d.h. oft muss man es ausprobieren. Jeder Provider baut andere Mechanismen und Regeln ein, die wir nicht kennen. Typischerweise gibt es eine Reihe von Tests, und je nach Ergebnis wird ein „Spam Score“ errechnet.

Weil unsere Server eine sehr hohe Zahl an Emails senden, wir dies schon lange tun und es dabei sehr wenig Beschwerden gibt, haben wir eine sehr gute Reputation. Obwohl wir einige Techniken (wie die o.g. DKIM/DMARC) nicht anwenden und die erwähnte „im Auftrag“ Methode auch zu Minuspunkten führen kann.

Man kann die alternative Methode ausprobieren; hilfeich ist aber eine gute Statistik vor und nach der Umstellung zu pflegen, um eine Basis für die finale Einstellung zu haben. Auch muss jeder entscheiden, ob die hoffentlich erhöhte Zustellrate o.g. Nachteile aufwiegen.

Bzgl. der Zustellsicherheit wäre die Verwendung eigener Mailserver inkl. einem kompletten DKIM/DMARC Setup die theoretisch beste Variante. Mit o.g.Nachteilen.

Tipps um die Spam-Einordnung zu minimieren

  • Verwende wenige Bilder, größenoptimiert (hier sind die Bytes gemeint) und mit einem sinnvollen Alternativtext.
  • Bilder sollten auf eigenem Server gespeichert sein oder eingebettet werden
  • Die gesamte Mail soll nicht zu groß sein. 300kb sind auch heute noch ein guter Wert.
  • Vermeide Links auf zu viele verschiedene Domains in Deiner Mail. Da zählen auch oben erwähnt Bildlinks dazu.
  • Insbesondere öffentliche URL-Abkürzer bringen oft Minuspunkte. Du kannst den Abkürzer aus dem Shop-Adminbereich verwenden, dann gibt es sogar etwas Statistik dazu. Auch Links auf Weiterleitungen sollten zumindest innerhalb Deiner Webseite sein.
  • Sende von Deiner Betriebsdomain, bzw. verwende nur Email-Adressen Deiner Betriebsdomain (als Antwortadresse z.B.)
  • Füge oekobox-online als erlaubten Sender für Deine Mails hinzu. Das erfolgt mit der oben erwähnten SPF Technik. Dabei wird dieser Eintrag im DNS Deiner Domain hinterlegt oder hizugefügt : „v=spf1 … include:_spf.oekobox-online.eu ….“
  • Nur wenn Dein eigener Mailserver verwendet wird: Installiere und teste die DKIM/DMARC Einstellungen.

Der nervige „das ist Spam“ Knopf…

Diesen Button gibt es bei einigen Mail-Providern. Die Idee ist, dass durch dessen Nutzung das Mailprogramm trainiert wird und in Zukunft solche Mails automatisch(er) ausfiltert. Leider scheint diese Idee nicht bei allen Nutzern so verstanden worden zu sein – oft wird er offensichtlich geklickt, nur wenn man die betreffende Mail nicht mehr „sehen will“. Da können gerne auch Bestellbestätigungen o.ä. sein, zu deren Zustellung wir verpflichtet sind. Und aus Versehen wird er wohl auch gern geklickt.

Das Problem dabei: Der zu trainierende Filter vergibt dann auch Minuspunkte für den Absender und auch dem Postboten, d.h. unsere gemeinsame Reputation sinkt. Besonders fatal ist das, wenn die Reputation zwischen den Providern kommuniziert wird (was oft der Fall ist), und natürlich bei den „großen“, wie Google oder Apple. Aus diesem Loch kommt man nur schwer wieder raus.

Netterweise haben große Provider die „Spam-Buttons“ mit einer Rückmeldung an und ausgestattet – wir empfangen die, schauen ob das relevant ist und leiten solche Infos mitunter an Euch weiter.

Zwar können wir auch nicht genau sagen , was Ihr bei „Kunde hat Spam bei Bestellbestätigung geklickt“ tun sollt – aber vielleicht habt Ihr den Kunden ja mal am Telefon und könnt ihm das sagen. Sofern es um weniger wichtige Transaktionsnachrichten („Ihr Lieferschein“ oder „Ihre Lieferung kommt bald“) geht, kann man diese ja auch direkt für den Kunden ausschalten (wir überlegen, das automatisch zu tun…).

Gut zu wissen: Änderungen an Artikeleigenschaften aufzeichnen und anzeigen

Beispielsweise bei den beliebten Erdbeeren gibt es übers Jahr sich ändernde Einkaufs- und Verkaufspreise. Aber nicht nur das. Auch Herkunft, Hersteller, Regionalität, Verbände können sich ändern.
Betriebe, die mit dem PC Gärtner mit lizensierter Warenwirtschaft arbeiten, können sich im Artikelmanager eine Änderungshistorie dieser wichtigen Artikeleigenschaften anzeigen lassen. Um die Änderungsdaten zu sammeln wird dazu die Automatikfunktion „History ArtikelInfos“ eingerichtet.

Zusätzlich gibt es weitere neue Automatikfunktionen für die Warenwirtschaft, um betriebswirtschaftliche Auswertungen und die Bedarfsvorschau für die Ökobox automatisch berechnen zu lassen.

Neue Waagen-Schnittstellen

Zwei neue Waagen-Schnittstellen erleichern das Arbeiten mit zahlreichen Mettler-Waagen, die entweder portable (auf Märkten; Siehe vorangestelltes Kürzel „b“ für Basic) oder stationär (als Thekenwage) betrieben werden. Das PC Gärtner Waagenmodul interagiert dabei auf spezifische und jeweils unterschiedlich Art mit diesen Schnittstellen – und zwar zum Vorteil für die Betriebe. Voraussetzung für das Beschreiben der Waagen über die Schnittstellen ist der Anschluss der Waage per Ethernet oder kabellos per WLAN.

Im folgenden werden diese Interaktionen für beide Schnittstellen kurz beschrieben. Bei Interesse an der Einrichtung dieser Schnittstellen in Eurem Betrieb meldet Euch bitte beim Support oder bei Simon.

(1) Schnittstelle ScaleKey (portabel, z.B. bDrive, bplus, Skipper 5000, Skipper 7000, bPro, bTwin, bMobile):

  • Das Waagen-Modul unterstützt dabei das Beschreiben der Waagen mit den PLU-Daten, Warengruppen, MWST-Sätzen und VerkäuferInnen.
  • Sehr vorteilhaft ist, dass das Ganze im Verbund möglich ist, d. h. alle Waagen, die eingerichtet sind, könnten gleichzeitig beschrieben werden.

(2) Schnittstelle TransUC3 (für stationäre Waagen wie UC und Freshbase):

  • Auch hier können wie bei ScaleKey die  PLU-Daten, Warengruppen, MWST-Sätzen und VerkäuferInnen auf die Waage im Verbund geschrieben werden.
  • Im Unterschied zu der ScaleKey-Schnittstelle können hier aber auch die Waagen vom Waagenmodul ausgelesen werden und erfordern keine Aktion mehr auf der Waage. Die Waage muss natürlich angeschaltet sein.

Zum PCG Anwendertreffen 2023 in Rothenburg war das bereits Thema in der Präsentation. Bitte kommt auf uns zu.

Gut zu wissen: Individuelle Listenansichten erstellen und speichern

Zum Beispiel im Bereich der Preislisten lassen sich im PC Gärtner Listen und Tabellen individuell erstellen und damit auf das im jeweiligen Anwendungsfall Wesentliche reduzieren und fokusieren. Und damit dieser Fokus auch morgen oder nächste Woche noch vorhanden ist, können diese individuell zurechtgeschobenen Listen unter passenden Namen als z.B. „Staffelpreise“ als Vorlage abgespeichert werden.

Dieses Feature gibt es auch für andere Bereiche des PC Gärtner und neue kommen hinzu.
Insgesamt stellen die individuellen Listenansichten eine große Arbeitserleichterung im täglichen Betrieb dar und lohnen sich eingerichtet zu werden.

Bildungsoffensive

Ein Lieferservice mit Abo-Service und Shopanbindung ist ein komplexes Geschäftsmodell, das gut geschulte Mitarbeiter:innen voraussetzt. Deswegen haben wir dieses Jahr Fernlehrgänge über einen Zeitraum von Februar bis November konzipiert, die in die Software schrittweise einführen bzw. Themen vertiefen.

Die großen Überschriften zu diesen Fernlehrgängen (Infos hier) sind:
PCG Mechaniker ++++ Artikelmanager ++++ Ökobox.

Der große Vorteil ist, das über den genannten Zeitraum eine feste Gruppe zusammen geschult wird. Es erfordert zwar eine gewisse Vorarbeit der Themen, aber das ist immer mit Gewinn für die tägliche Arbeit mit der Software verbunden, die sofort einsetzbar ist.

Momentan sind noch einige wenige Anmeldungen möglich. Es geht bald los – also bitte nicht zögern und Bettina kontaktieren (support(at) pcgaertner.de).

Wer gerne die Schulungsangebote der Weiling Akademie in Lonsee (Charly) bzw. online (Bob) nutzen möchte, das sind die Themen:

* PC Gärtner I (Di, 21.02.2023) und II (Mi, 22.02.2023) - mit Charly Firsching in Präsenz, jeweils 9:15 Uhr bis 16:45 Uhr in Lonsee

* PCG live CMS & Warenwirtschaft (Fr, 24.03.2023, virtuell, 10- 12 Uhr) - mit Bob Schulze
* Online Shops mit dem PC Gärtner (Fr, 27.11.2023, virtuell, 10- 12 Uhr) - mit Bob Schulze

Die Anmeldung erfolgt über die Weiling Akademie.

Was ist Inhalt der Schulungen -> Darum gehts!

Ein Wertgutschein als Marketing- und Verkaufsinstrument

Wertgutscheine lassen sich im PC Gärtner einrichten, ausgeben und sind von den Kund:innen einlösbar – und unterscheiden sich von Rabattgutscheinen. Um diesen Unterschied und die Möglichkeiten soll es in diesem Blog ansatzweise gehen.

Erworbene Wertgutscheine können von Kunden wie ein Zahlungsmittel genutzt werden. Sie enthalten einen Code und einen Wert, der als Guthaben zur Bezahlung von Rechnungen verwendet werden kann. Ein Wertgutschein kann von jedem beliebigen Kunden, aber nur mit dem jeweiligen dazugehörigen Gutscheincode eingelöst werden.

Wertgutscheine können im Rahmen von Marketingmaßnahmen zu besonderen Anlässen oder Feiertagen optisch ansprechend an Kunden verkauft werden. Die Einlösung eines Wertgutscheins durch Kunden entspricht dem Rückkauf des Wertgutscheins durch den Betrieb. Ein solcher Wertgutschein kann auch eine Alternative zur Gutschrift sein.

Wir wollen hier aber auch auf den Unterschied zwischen Wertgutscheinen und Rabattgutscheinen hinweisen:

  • Wertgutscheine sind ein Zahlungsmittel – wie Barzahlung, Bankeinzug oder Überweisung – und enthalten ein absolutes Guthaben zur Bezahlung von Rechnungen. Deshalb wird deren Verwendung auch auf einem eigenen internen Konto verfolgt.
  • Rabattgutscheine sind absolute oder relative Preisnachlässe, die nur im Bezug auf eine Bestellung und die dazugehörige Rechnung gewährt werden. Rabatte lassen sich über Ökobox-Online und den PCGärtner bereits seit 2020 durch Gutscheine gewähren.

Die vier PCG Apps im Play-Store

Der Block 3 beim gerade stattgefundenen PCG Anwendertreffen ’23 war auch den Apps der PC Gärtner Welt gewidmet. Diese sind aktualisiert jetzt im Android Play-Store und warten auf Installation durch Euch!

Um gleich alle vier Apps im Blick zu haben: gebt einfach „PCG“ in das Suchfeld und wenn ihr dort auf PC Gärtner GmbH klickt, erscheinen alle vier.

Für die Neuerungen in den Apps verweisen wir noch mal auf den Blogbeitrag vom Oktober bzw. auf die Möglichkeit, die Blöcke vom PCG Anwendertreffen ’23 zeitnah käuflich zu erwerben. Dieser Nachkauf geht per Mail an support(at)pcgaertner.de.

Aus dem Vortrag
Aus dem Vortrag im Block 3.