Das neue Vorpacken-Modul

Ein neues Modul, das Vorpacken, ist beim letzten Anwendertreffen im Januar im Block 3 vorgestellt worden. Die wichtigsten Punkte dazu möchten wir noch einmal kurz vorstellen.

Die grundsätzliche Idee ist die Vorpackliste aus der Auswertung durch eine elektronische Oberfläche zu ersetzen und dass vieles automatischer ablaufen kann, auch in Kombination mit der Waage.
Das Packstellen-Modul hat dazu einen neuen Button „Vorpacken“ erhalten. Dahinter steht ein lizenzpflichtiges Modul mit einem kostenlosen Probezeitraum bis 31.12.2025.

In der Oberfläche werden bereits als Vorpackartikel gekennzeichnete Artikel mit ähnlicher Menge als Gewichtsbereiche übersichtlich gruppiert. So lässt sich leicht Stück für Stück „herunter“buchen.  Dies kann unter Nutzung des Enter Buttons oder über eine automatische Buchung geschehen. Bei der automatischen Buchung wird ersteinmal so lange gewartet bis die Waage entlastet ist und anschließend automatisch gebucht, wenn das entsprechende Gewicht innerhalb der Gewichtsabweichung erreicht ist und die Waage ruhig ist. Hervorzuheben ist hier der dynamische Faktor für die Gewichtsabweichung, der mit Angabe eines +/- Prozentbereichs ermöglicht, pro Artikelart Abweichungen im Gewicht fein zu justieren.
Im System und später für die Packstelle ist dann für die Packer hinterlegt, dass der Artikel bereits vorgepackt wurde.

Schnell gemachte, aber notwendige Vorarbeiten beim Vorpacken betreffen die Ökobox-Auswertung mit dem Definieren eines Artikel-Typs (Verknüpfungstyp; bspw. „Vorpackartikel“, damit klar ist, welche Artikel in die Vorpackstelle geladen werden) und das Packstelle Einstellungsmodul. Das sollen die folgenden zwei Bilder verdeutlichen.

Das neue Feature „Vorschau-Fenster„, in dem vor Aufruf der Vorpackstelle die Gesamtanzahl der vorzupackenden Artikel angezeigt werden, verdeutlicht folgendes Bild:

Weitere Features werden folgen. Wir bedanken uns für Euren konstruktiven Vorschläge!

Neue Waagen-Schnittstellen

Zwei neue Waagen-Schnittstellen erleichern das Arbeiten mit zahlreichen Mettler-Waagen, die entweder portable (auf Märkten; Siehe vorangestelltes Kürzel „b“ für Basic) oder stationär (als Thekenwage) betrieben werden. Das PC Gärtner Waagenmodul interagiert dabei auf spezifische und jeweils unterschiedlich Art mit diesen Schnittstellen – und zwar zum Vorteil für die Betriebe. Voraussetzung für das Beschreiben der Waagen über die Schnittstellen ist der Anschluss der Waage per Ethernet oder kabellos per WLAN.

Im folgenden werden diese Interaktionen für beide Schnittstellen kurz beschrieben. Bei Interesse an der Einrichtung dieser Schnittstellen in Eurem Betrieb meldet Euch bitte beim Support oder bei Simon.

(1) Schnittstelle ScaleKey (portabel, z.B. bDrive, bplus, Skipper 5000, Skipper 7000, bPro, bTwin, bMobile):

  • Das Waagen-Modul unterstützt dabei das Beschreiben der Waagen mit den PLU-Daten, Warengruppen, MWST-Sätzen und VerkäuferInnen.
  • Sehr vorteilhaft ist, dass das Ganze im Verbund möglich ist, d. h. alle Waagen, die eingerichtet sind, könnten gleichzeitig beschrieben werden.

(2) Schnittstelle TransUC3 (für stationäre Waagen wie UC und Freshbase):

  • Auch hier können wie bei ScaleKey die  PLU-Daten, Warengruppen, MWST-Sätzen und VerkäuferInnen auf die Waage im Verbund geschrieben werden.
  • Im Unterschied zu der ScaleKey-Schnittstelle können hier aber auch die Waagen vom Waagenmodul ausgelesen werden und erfordern keine Aktion mehr auf der Waage. Die Waage muss natürlich angeschaltet sein.

Zum PCG Anwendertreffen 2023 in Rothenburg war das bereits Thema in der Präsentation. Bitte kommt auf uns zu.

Gut zu wissen: KistenscannerApp

Wer die InventurApp oder die EinkaufslisteApp schon mit oder ohne MDE Gerät nutzt, wird vielleicht mit Interesse verfolgt haben, dass es jetzt auch eine KistenscannerApp für die Nutzung mit MDE Gerät, d.h. einem Android Smartphone, gibt.

Drei Features sind bei der App hervorzuheben:

Das ist zum einen der Umstieg von drei- auf vierstellige Kistennummern bzw. die Möglichkeit zwischen beiden Modi umzuschalten. Dabei kommt die App mit relativ ungenauen Eingaben wie „e22“ klar (diese wird dann zu E-022 oder E-0022).
Zum anderen der Hauptsinn der App: der Fahrer kann z.B. beim Liefern die alte Kiste zurücknehmen und dabei die Zuordnung der Kiste zu dem Kunden aufheben. Oder aber der ganze Prozess wird gesammelt am Ende der Tour gemacht: beim Ausladen.
Außerdem kann zusätzlich eine Kiste als kaputt markiert werden.

Das Android Smartphone stellt neben dem PCG Rest-Server-Modul dabei die Hardware-Basis dar. Die Software Voraussetzungen sind die Automatikfunktion der Auftragsbearbeitung des Ökobox Modules und die Ökobox Stammdaten sowie die ausgeführte Installation der (kostenlosen) KistenscannerApp aus dem PCG „Android“ Ordner.
Die App arbeitet wie auch die anderen Apps offline und synchronisiert Daten dann, wenn eine aktive WLAN Verbindung zum Rest-Server besteht.

Zettel adé

Mit dem Hofladenmodul steht auch die Einkaufslisten-App zur Verfügung, die sich besonders an Hofbewohner- oder Mitarbeitereinkäufe richtet.

Zettel, die sonst im Laden in Kassennähe herumliegen und noch extra eingetippt werden müssten, sind damit obsolet. HofbewohnerInnen und MitarbeiterInnen sind hier ganz normal im Kundenstamm vermerkt und mit einem Extrahäkchen „Hofladen-Kunde“ versehen. Zusätzlich wird noch eine PIN unter den Mitarbeiterstammdaten benötigt .

In der App kann dann gezielt nach Artikeln gesucht werden bzw. auch danach, was der- oder diejenige bisher an Artikeln gekauft hat. Selbstverständlich kann auch der Barcodescanner eingesetzt werden. So wird nichts Wichtiges für das Abendessen vergessen.
Sollte einmal keine Verbindung bestehen, ist es trotzdem möglich temporär offline weiter einzukaufen. Denn wenn wieder Verbindung besteht, dann werden die Einkäufe verbucht.